Programm


Oktober


Freitag, 01. Oktober 2021 - 20 Uhr

Richard Ebert Quartett

 

"Abreisetag" (QFTF) zum Ende des gleichnamigen Albums des jungen Saxophonisten Richard Ebert ist die Rückkehr aus den Traumlandschaften des Debutalbums "Nyx" (Unit). Dabei kommen keineswegs Melancholie oder Fernweh auf. Der Blick ist stets nach vorn gerichtet und das die Entwicklung der Band mit dem zweiten Album nicht stehen bleibt, zeigt ein völlig neues Spektrum an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten jenseits der klassischen Rollenverteilung des typischen Jazzquartetts.

 

Leichten Fußes und stets voller Poesie bewegen sich die vier Musiker, die sich wahrend ihres Musikstudiums in Dresden kennenlernten und weit über 100 Konzerte in Deutschland, Osterreich und Slowenien bestreiten durften, durch detailverliebte Arrangements, in denen sie ausgefeilten Songstrukturen ebenso große Bedeutung zumessen, wie lyrischen oder rasanten Improvisationen. Sie lassen Elemente aus dem aktuellen Mainstream des Modern Jazz ebenso gekonnt anklingen wie experimentelle Soundcollagen und spielen "einen zugleich zupackenden und subtilen Jazz [...] , der Kopf, Herz, Seele und Körper gleichermaßen ergreift, einen Jazz, der Phantasie- und Freiheitsräume öffnet.“, wie die Thüringische Landeszeitung schreibt.

 

Besetzung:

Richard Ebert: Saxophon, Flöte

Jochen Aldinger: Klavier

Rene Bornstein: Kontrabass

Patrick Neumann: Schlagzeug 

 

 

 

 

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Montag, 18. Oktober 2021 - 20 Uhr

axel fischbacher trio

feat. Tamara Lukasheva & Ohad Talmor

"normal.2021"

 

„normal.2021“ ist ein Jazzprojekt in dem sich fünf Protagonisten des Zeitgenössischen Jazz musikalisch begegnen. Die in Odessa geborene jüdische Sängerin Tamara Lukasheva und der in Lyon geborene jüdische Saxophonist Ohad Talmor treffen hier auf die Solisten des in Deutschland ansässigen Axel Fischbacher Trios, Axel Fischbacher/Guitar (Berlin), Nico Brandenburg/Bass (Düsseldorf), Tim Dudek/Drums (Köln). „normal.2021“ wird neue, speziell für dieses Projekt geschriebene Kompositionen präsentieren, die Bebop und zeitgenössischen Jazz verbinden und dabei Sounds aus „Neuer Musik“ ebenso integrieren, wie Anklänge aus der Popmusik. Swingend, groovend, virtuos. Durch ihren improvisationsbetonten Charakter lebt die Musik vor Allem durch sensibles, waches, verständiges Aufeinander hören und reagieren. Der „Contemporary-Jazz“, den wir mit unserem „normal“-Projekt 2021 zelebrieren, ist eine Kunstrichtung, die weltweit Kulturen verbindet, verschiedenste musikalische Einflüsse und Stile integriert und in besonders eindrücklicher Art und Weise zeigt, wie ein lebendiger Dialog zwischen Menschen funktionieren kann. Die Tournee des Ensembles findet im Rahmen von „1700 jüdisches Leben in Deutschland“ statt und schließt an ein Vorbild aus dem Jahr 2014 an. „Normal“ wurde vor sieben Jahren live im Rahmen der Jüdischen Kulturtage erfolgreich verwirklicht und mit dem Jazzalbum „Normal“ in ausdrucksstarker Weise dokumentiert.

 

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Freitag, 22. Oktober 2021 - 20 Uhr

Clemens Gutjahr Trio

 

Modern Jazz & electronic elements

 

 

Ungeheuer lebendig und mit der Verführung eines Muskatcookies vermischt das Trio modernen Jazz mit elektronischen Elementen. Dabei kann es leicht geschehen, dass sich ein Space Captain in Rauch und Rot verliert, um gemütlich einen Café Corretto mit einem Hauch Luftmus zu genießen. Hinter jedem Songtitel verbirgt sich eine Geschichte! Die Musik des Trios ist energetisch. Im Fokus stehen Soundtüfteleien und Interaktion. Kennengelernt haben sich Clemens Gutjahr, Jan Mikio Kappes und Jonathan Delazer an der Musikhochschule Stuttgart. Weitere Studien haben sie nach Paris, Riga und New York verschlagen. Das erste Album „Entkalker“, welches 2015 veröffentlicht wurde, orientiert sich eher am klassischen Klaviertrio Sound, live entwickeln sie sich jedoch ständig weiter und experimentieren mit neuen und elektronischen Klangmöglichkeiten.

 

Clemens Gutjahr - piano

Jan Mikio Kappes - (b)

Jonathan Delazer - (dr)

 

 

 

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Mittwoch, 27. Oktober 2021 - 20 Uhr

Holzig

 

`Wohin die Musik von Holzig treibt, lässt sich jedes Mal nur schwer abschätzen. Häufig kommen irgendwann deftige Rhythmen auf, böige Winde, einzelne Instrumente scheinen dann auf der Stelle zu treten, es öffnen sich charmante Lichtungen im Märchengehölz. Der Schlagzeuger Hans Arnold hat diese Musik ersonnen, die sich tief in die Fantasie des Hörers gräbt.´

Hans-Jürgen Schaal – Jazzthetik

 

Um uns herum befinden sich Orte, liegen Stimmungen in der Luft, ereignen sich Episoden. Als Antwort darauf spielt HOLZIG aus Leipzig, Köln und Berlin Soundtracks mit Vorliebe für Klangschichtungen, Passagen der Freiheit und das Zelebrieren von Melodie. Inspiriert von alternativer Popmusik, improvisierter Musik und zeitgenössischer Musik entsteht eine besondere Mischung aus Poesie, Klangverliebtheit, Komposition und Improvisationsdrang. Songorientierte Direktheit trifft auf einen mehrstimmigen Klangkörper, der kollektiv Soundscapes und filmisch bewegte Bilder erschaffen kann. Die Band wurde Ende 2015 von Schlagzeuger und Komponist Hans Arnold initiiert und veröffentlichte ihr Debut – Album im März 2018 sowie ihr zweites Album „Episoden“ im Oktober 2019 auf dem Label wismART. HOLZIG sind:

 

Hans Arnold (dr/comp)

Veit Steinmann (cello)

Christoph Möckel (bcl/sax)

Moritz Sembritzki (g)

Philipp Martin (b) 

 

 

 

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Freitag, 29. Oktober 2021 - 20 Uhr

Johannes Metzger Quartett

Die vier Jazzmusiker aus Berlin haben sich 2017 zu einem Ensemble zusammengefunden, dass die Möglichkeiten von Komposition und Improvisation im zeitgenössischen Jazz neu auslotet.

 

„Ungeachtet etlicher solistischer Ausflüge, in denen die Interpreten ihre ausnahmslos bemerkenswerte Qualifikation unter Beweis stellten, bestimmte das gleichberechtigte Miteinander den Gang der Dinge “ 

Schaumburger Zeitung

 

Angestoßen durch die aktuellen gesellschaftlichen Debatten, beschäftigt sich das Johannes Metzger Quartett in seinem neuen Programm mit dem Begriff „Heimat“. Was ist Heimat überhaupt? Welche Rolle spielt „Heimat“ im musikalischen Kontext unserer Zeit, speziell im zeitgenössischen Jazz? Was kann ich als Jazzmusiker*in der Diskussion hinzufügen? Diesen Fragen stellt sich die Band bei jedem Konzert aufs Neue und nimmt das Publikum auf eine Reise mit, bei der es nicht nur die vier Musiker kennen lernt, sondern vielleicht auch ein kleines Stückchen neue Heimat. Einflüsse wie die Traditionen des Jazz (u.a. Swing, Bop), zeitgenössischer Jazz (u.a. Gilad Hekselman, Brian Blade’s Fellowship Band), Folklore und auch europäische Klassik (u.a. J. S. Bach), die gegensätzlich wirken mögen, vereint das Ensemble zu einem Ganzen, in dem das Quartett eine musikalische Heimat gefunden hat, in der aber auch über die Musik hinaus keine Grenzen gesetzt sind.

 

Marc Doffey – Saxophon, Bassklarinette

Morten Duun Aarup – Gitarre

Fabian Timm – Bass

Johannes Metzger – Drums, Komposition

 

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vergangene Veranstaltungen


September


Mittwoch, 22. September 2021 - 20 Uhr

The KutiMangoes

Afrobeat in Cinemascope: International gefeiertes Kopenhagener Ensemble hebt Afro Jazz aufs nächste Level!

 

”This is prety much everything I like in music” - fRoots (UK)

Es dürfe äußerst schwierig werden, eine andere europäische Formation zu finden, die sich in den vergangenen Jahren mehr um die neu erwachte Popularität des Afrobeat verdient gemacht hat als die sechsköpfige Kopenhagener Band um Michael Blicher (sax) und Gustav Rasmussen (trb, git).

Jedes ihrer Alben wurde von der internationalen Kritik begeistert aufgenommen und mehrfach prämiert. Ihre mitreißenden Shows führen sie regelmäßig auf Tourneen durch Europa, Asien oder den afrikanischen Kontinent sowie auf die Bühnen von Festivals wie der WOMEX und dem Reeperbahn Festival.

Doch ganz egal, wo The Kutimangoes aufreten – das Ergebnis ist immer ein strahlendes Publikum, das nicht genug von der Band bekommen kann! Es bedarf nur weniger Takte ihres von satten Bläsern geprägten Sounds, bis es niemanden mehr auf den Sitzen hält! Der Soul eines Fela Kuti schwingt hierbei genauso mit wie die waghalsigen Improvisationen von Charles Mingus oder Ornete Coleman und die schwelgerischen Melodien ihrer nordischen Heimat. Auf ihrem aktuellen, dritten Album erweitern The Kutimangoes ihren Soundkosmos deutlich und legen mit „Afrotropism“ ihr vorläufiges Meisterwerk vor.

 

„Mit einem Mix aus Jazz, Funk, afrikanischen Grooves und Calypso-Feeling gehen für meinen Geschmack eine gute Handvoll Musiker aus Dänemark übrigens sehr viel frischer um als seinerzeit Miles Davis und heute sein Nefe.“ rbb Kultur (DE)

 

 


Freitag, 17. September 2021 - 20 Uhr

Torkler & Bornstein

"Wer Wolfgang Torklers Solo-Musik kennt, weiß, dass man sich hier im entschleunigten Modus zurücklehnen kann. Konsequent verfolgt er seit fünf Solo-Alben und einem Trio-Album den Weg der Reduktion, der Introspektion, der Konzentration aufs Wesentliche. Zusammen mit René Bornstein am Kontrabass formiert sich ein Duo, welches sich der Weite und dem Klang widmet. Sie entschleunigen und bringen Ruhe in eine oftmals gehetzte Zeit."

Gefühlvolle Musik zum Entschleunigen

Manchmal wird es auch etwas flotter, jazziger, Torkler scheint Synkopen zu lieben, Bornstein wendet unterschiedliche Streich-, Zupf- und Schlagtechniken auf seinem Instrument an. Als er mit seinem Bogenende, dem "Frosch", leicht auf die Saiten schlägt, sampelt er diese Klänge und sorgt damit für besondere Effekte. Als Torkler dann mit seinem Piano dazukommt, entsteht eine wunderbar gefühlvolle Musik, die man sehr gut auch zu Hause zur Entschleunigung vor dem Kamin hören könnte, wenn draußen der Regen prasselt. Auch mit Reiben der Handfläche auf dem Korpus seines Kontrabasses und Pustegeräuschen in ein Mikrofon sorgt Bornstein für ungewöhnliche Klänge.

Die Musiker, die beide in Dresden leben, haben sich erst vor einem Jahr kennengelernt, als Torkler einen Kontrabassisten als Duo-Partner suchte. Bornstein gesteht, dass er Torkler nicht kannte, als dieser ihn anrief. "Der ist mir irgendwie durch die Lappen gegangen", meint er. Dann habe er sich Aufnahmen Torklers angehört und befunden, dass diese gut zur Natur passen. Zunächst hätten sie in ihren Konzerten Kompositionen Torklers gespielt, nun haben beide gezielt für ihr Duo für Klavier und Kontrabass komponiert


Donnerstag, 09. September 2021 - 20 Uhr

LiveCV-Sessionband

...eröffnet das Travejazz-Festival

Der pandemiebedingte Totalstilstand im Kulturleben hat auch in Lübeck seine Wirkung gezeigt und so ist es dem Travejazz Festival in 2021 ein ganz besonderes Bedürfnis, Jazzmusiker*innen aus unserer Stadt zu unterstützen und ihnen eine exponierte Bühne zu bieten.

 

In diesem Jahr wird deshalb die LiveCV-Sessionband das Auftaktkonzert des Festivals am Donnerstag, den 09. September im LiveCV in der Großen Petersgrube 11 spielen.

 

Zur Kernband mit Stefan KuchelFlorian GalowPatrick Farrant und Oliver Sonntag werden sich im Laufe des Abends viele Musiker*innen der Lübecker Szene gesellen und uns ein vergnügliches Konzert der ganz besonderen Art bereiten. 

 

Stefan Kuchel:      Saxophon

Patrick Farrant:    Gitarre

Florian Galow:      Bass

Oliver Sonntag:    Schlagzeug

 

und Gäste...

 

 

 

 

Tickets: EINTRITT FREI!



Freitag, 03. September 2021 um 20 Uhr

5. Special Blues Night

Mit Big Block & Bluesm@il 

Bluesfreunde können sich wieder auf einen besonderen Abend freuen: es spielen die weit über die Grenzen Lübecks hinaus bekannte Band Bluesm@il, die in diesem Jahr die Band Big Block aus Berlin zu Gast hat.

BIG BLOCK ist ein Projekt des Gitarristen und Sängers Peter Schmidt aus Berlin, Mastermind der Band „East Blues Experience“. Gemeinsam mit Axel Merseburger, Gitarrist und Sänger aus Potsdam, Chef des „Axel M.“ Trios und Jörg Neddermeyer aus der Hansestadt Stralsund am Cajon erlebt man eine spannende, kurzweilige, musikalische Reise durch die Geschichte der Blues-und Rockmusik, mit vielen Anekdoten, Augenblicken auch zum Träumen und Erinnern, sowie Gitarrenarbeit zum Staunen. Mit Leidenschaft und Groove spielen „Bluesm@il“ ihr Repertoire.

Das Spektrum reicht vom archaischen Delta Blues und Chicago Blues über Swamp Rock bis zum tanzbaren Zydeco. Sie spielten bereits mit Größen wie „Honeyboy“ Edwards und Louisiana Red. Sie spielen in der klassischen Besetzung mit Alfons Krause an den Gitarren, Rüdiger Voigt, Gesang, Mundharmonika und Piano, Ulrich Axler am Bass und Schlagzeuger Klaus Hoffmann. Charmant und dabei dem Blues getreu erdig bringt die Formation ihren „way of blues“ über die Rampe zum Publikum. Weiteres Markenzeichen der Band: gesungen wird auch in deutscher Sprache.

 

Zum Abschluss der diesjährigen Bluesnacht treffen sich alle Musiker zu einer gemeinsamen Session auf der Bühne!

 

 



August


Freitag, 27. August 2021 um 20 Uhr

Stephanie Lottermoser

Im Jazz und der improvisierten Musik sind rurale und urbane Destinationen seit Dekaden inspirierende narrative Impulsgeber. Ob für Standards wie Harlem Nocturne, April in Paris, Moonlight in Vermont und London Blues oder gar für ganze Alben wie In Angel City von Charlie Haden, Hudson von Jack DeJohnette, New York Tango von Richard Galliano oder Miles Davis Sketches of Spain, stets waren es die mal eng, mal weiter gesteckten geographischen Koordinaten, die als Katalysatoren die kreativen und imaginativen Kräfte befeuerten.

Stephanie Lottermosers neues Album Hamburg, fulminanter und mit Spannung erwarteter Nachfolger von This Time, das es in 2018 bis auf Platz 2 der deutschen Jazzcharts geschafft hat und dem die Jazzthing attestierte, federleichte Songs (…), die alle über einen bemerkenswerten Tiefgang verfügen, auf sich zu vereinen, könnte man zweifelsfrei in diesen Kanon aufnehmen, gäbe es da nicht die kleinen, aber feinen Unterschiede, die Hamburg ganz entscheidend von den genannten Titeln abheben: die autobiografischen Elemente der Erzählung und die Gedanken der Musikerin zu relevanten gesellschaftlichen Themen unserer Zeit, die die Architektur der Songs wesentlich mitbestimmt haben. Hamburg – das Album - schaut also nicht nur auf die Stadt selbst, sondern lässt den Blick weiter schweifen, tief ins Land hinaus. Ausgestattet mit einem Vollstipendium durfte ich vor einigen Jahren sechs Monate in Paris verbringen und habe das Flair und die Internationalität dieser Metropole erleben können.

Mein Album Paris Songbook ist in dieser Zeit entstanden. Als ich nach München zurückkam, erschien mir die Stadt schnell als zu klein und ich hatte das Bedürfnis, mich zu verändern. Kurz habe ich an einen Umzug nach Berlin gedacht, mich dann aber für Hamburg entschieden, das ich von einigen Besuchen bereits kennen und lieben gelernt hatte. Im September 2018 machte ich mich mit zwei gepackten Koffern auf den Weg an die Elbe und habe den Umzug bis heute nicht bereut, erzählt die Saxofonistin. Die freundliche Aufnahme durch die Hamburger Szene, der schnelle und problemlose musikalische Anschluss, Interviewangebote der NDR Jazzredaktion und eine Einladung zu den Jazz Open durch das Jazz Büro Hamburg folgten fast sofort und bestätigten die Richtigkeit der Entscheidung.

Saxophone - Stephanie Lottermoser

Schlagzeug - Felix Lehrmann 

Bass - Thomas Stieger

Keyboard - Till Sahm 

Gitarre - Lars Cölln

 

 


Mittwoch, 11. August 2021 um 20 Uhr

Maria Baptist & Jan von Klewitz

Es dürfte im Nachgang fast so erscheinen, als ob das Konzert beim Hong Kong Jazzfestival 2019 den Startschuss für Maria Baptist’s & Jan von Klewitz’s Duo-Album Facing Duality gegeben hätte. Doch schon bevor beide “Schwergewichte der Deutschen Jazzszene” (Deutschlandradio Kultur) zusammen auf der internationalen Bühne standen, war Jan von Klewitz seit einigen Jahren in Maria Baptist’s Projekten (Trio, Orchester) zu hören.

Auf ihrem nun ersten gemeinsamen Album, trifft die Pianistin & Komponistin Maria Baptist, eine der populärsten weiblichen Figuren des heutigen Jazz in Europa („Vorbild einer neuen Jazzgeneration“ ZDF) auf die unverwechselbare Stimme von Jan von Klewitz, einen der gefragtesten Alt-Saxophonisten der Szene. Das Spiel der beiden musikalischen Partner auf Facing Duality “zeigt auf wunderbare Weise, wie gut ihre Chemie stimmt” (All About Jazz). Maria Baptist’s Kompositionsstil verwebt auch auf Facing Duality die “Europäische Tradition mit dem amerikanischen Jazzverständnis” (Downbeat). So wird das Verhältnis zur “klassischen Moderne zwischen beiden Musikern immer wieder neu definiert” (Jazzthing). Man mag sogar die gemeinsame Zeit von Maria Baptist und Jan von Klewitz auf Jazz-Orchester Bühnen heraushören: “Da steckt großer Sound in nur zwei Instrumenten, die zeigen, dass zwei begnadete Musiker dem Sound einer Big Band nahe kommen können” (Cosmo Scharmer).

Die thematische Linie der früheren Alben von Maria Baptist wird auf Facing Duality fortgeführt: Während sich Resonance (2018) mit Meditation und Here & Now 1+2 (2016,19) mit Achtsamkeit befassten, geht es bei Facing Duality um das Prinzip der Dualität. Das Album unternimmt den Versuch zu zeigen, wie offensichtliche Gegensätze eine unausgesprochene Einheit bilden können und steht letztendlich für das, was uns verbindet. Mit Facing Duality ist Maria Baptist und Jan von Klewitz ein zeitloses Jazz Album in der “Premium Liga” (Cosmo Scharmer) gelungen, welches “das Zeug zum Klassiker hat” (Christoph Schreiber).

 

Maria Baptist - Piano, Komposition

Jan von Klewitz - Altsaxophon

 

 



Donnerstag, 05. August 2021 um 20 Uhr

 

Hanse Jazz Quintett

»If a cool Aperol had a sound, it would be swingin’ Hanse-Jazz-Quintett«

 

Das Jazzquintett aus Schleswig-Holstein Entspannter Sound, schummeriges Licht, swingende Vibes – wenn das Hanse-JazzQuintett spielt, faszinieren und begeistern die fünf Musiker ihr Publikum. Das Ensemble gründete sich im Jahr 2018 und seitdem teilen die fünf Musiker ihre Leidenschaft für swingende Rhythmen und gute Musik. Eine Symbiose aus Cool- und Westcoast-Jazz: Dies beschreibt die musikalische Handschrift des Quintetts wohl am besten. Ein kerniger Bass, glänzende Bläsersounds, impulsive Rhythmen, harmonische Entdeckungsreisen. Das alles zeichnet die Musik des Hanse-Jazz-Quintetts aus. Ob groovig-soulige Stücke von Horace Silver, einfühlsame Balladen á la Chet Baker oder spannungsreiche Eigenkompositionen – das Quintett will seine Zuhörerinnen und Zuhörer bewegen. Durch Groove, durch mitreißende Soli und nicht zuletzt durch einen erdigen Bandsound. Das Repertoire ist verwurzelt in der Tradition, gleichzeitig lässt es spannende, moderne Klänge durchscheinen. Einen gemeinsamen Hafen finden die fünf Musiker in ihrem abwechslungsreichen kreativen Schaffen.

 

Der Jazztrompeter Martin Berner gründete das Quintett als Vertreter der »Young Lions«, der »Jungen Wilden«, zusammen mit Leon Sladky, Ilja Ruf, Niklas Müller und Kristoph Krabbenhoeft. Die fünf Musiker konzertierten auf zahlreichen renommierten Bühnen. Als eine der gefragtesten Jazzformationen Schleswig-Holsteins ist das Hanse-Jazz-Quintett ebenso im Jazzclub zu Hause wie auf renommierten Festivals wie JazzBaltica oder dem Schleswig-Holstein Musik Festival.

 

Die fünf Musiker erschaffen mit ihrem Quintett eine musikalische Welt, die vorwärtsgewandt die Tradition pflegt, das Publikum mitreißt und alle Menschen, die gute Musik lieben, begeistert. Jedes Konzert lebt von der einzigartigen Stimmung zwischen den Musikern, einem vibrierenden Draht zum Publikum und Musik auf höchstem Niveau. Aktuell präsentiert die Band ihr Programm »Swing into the Night«

 

 

 



Oktober


Freitag, 23. Oktober 2020 um 20 Uhr

 

Cinnamon

„Stimme mit Dynamik, Wucht & Soul“

 

Köpf hat den Lyrics dieses Mal mehr Zeit denn je gewidmet, und sich dabei auch an US-KünstlerInnen orientiert. „Texten ist harte Arbeit, ein echtes Handwerk“, sagt die 1980 geborene studierte Jazz-Sängerin. Bei Versuchen, nach der Art bestimmter Songwriting-Stile zu komponieren, entstand eine Hommage an die weitgehend unbekannte Singer/Songwriterin Judee Sill: „Fools and Fallen Angels“. Die Zeile „Cheer the fool while the angels fall“ ist als direkte Anspielung auf handelnde USPolitiker zu verstehen, welche mäßigende Stimmen ignorieren. „Ich möchte mit meinen Texten Emotionen wecken“, sagt Köpf. „Aber auch politisch schreiben, ohne dass man es gleich merkt. Man fragt sich schon: was ist das für eine Welt, in der meine Tochter aufwachsen muss?“ Seit zwei Jahren ist Hannah Köpf Mutter. Ihre ohnehin stark persönlich gefärbten Texte hat das geprägt. „Golden Leaves“ nimmt die Perspektive ihrer Tochter ein, und wie sie später womöglich über ihre Eltern denken mag. Der Titelsong „Cinnamon“ beschreibt den Proustschen Madeleine-Moment der Singer/Songwriterin: der Geruch von Zimt transportiert sie sofort in ihre Kindheit und in die Küche der Großmutter. Leben, Tod und Familie – diese Themen dominierten schon das hochgelobte Album „Lonely Dancer“, über das die Jazz Thing schrieb: „Diese Lieder könnten einen Platz im Songbook von Emmylou Harris bekommen.“ Auch das erneut liebevoll von der Künstlerin Tamina Duscha gestaltete Cover beweist eine Kontinuität mit dem Vorgänger.

 

 



Donnerstag, 01. Oktober 2020 um 20 Uhr

 

Soul Trio

 

Mit seinen diversen Vintage-Keyboards und am Flügel als MD für den brasilianischen Soul-Superstar Ed Motta oder mit seiner Band Mo’ Blow erspielte sich Matti Klein seinen Ruf als einen der interessantesten jungen Groove-Jazzer der deutschen Szene, gastierte in den renommieren Clubs wie Ronnie Scott’s London, Blue Note Tokyo, Highline Ballroom NYC, sowie internationalen Festivals wie Pori Jazz, Jazz in Marciac und den Leverkusener Jazztagen und teilte Bühne und Studio mit Stars wie Nils Landgren, Jimmy Somerville, David T. Walker, Sarah Connor und Herbert Grönemeyer.

„Die soulige Jazz-Mischung, die Keyboarder Matti Klein mit Lars Zander an Saxofon und Bassklarinette und Drummer André Seidel, seinem Kompagnon aus „Mo’ Blow“-Zeiten, serviert, hat Sucht-Potential. Zu dritt kreieren die drei Musiker einen Sound, der nach viel mehr klingt als nach einem Trio. Groove-Meister Klein an den Tasten sorgt dabei selbst für die perfekte Dosis Bass. Mit der linken Hand spielt er ein Rhodes Bass-Piano Marke Eigenbau und produziert einen vollen, warmen und runden Klang, der es in sich hat. (…) Mit ihren leidenschaftlichen Reminiszenzen an die Soul-Jazz-Ära treffen die drei Musiker beim Publikum auf begeisterte Resonanz. Das liegt vor allem am Groove, der in der Musik aus jeder Pore quillt und extrem ansteckend wirkt.“ Kerstin Rickert

 

Matti Klein - wurlitzer, rhodes bass

Lars Zander - bass clarinet, sax

 

André Seidel - drums



Freitag, 18. September 2020 um 20 Uhr

 

Peuker8

 

Seit Paul Peuker vor fünf Jahren mit „Resound“ sein erstes Peuker8-Album vorgelegt hat, wird der Wahlberliner Paul Peuker als eine der originellsten Stimmen eines neuen deutschen Jazz wahrgenommen. Der junge Gitarrist und Komponist denkt in ebenso außergewöhnlichen wie einfallsreichen Konzepten und hat mit seiner konstant gebliebenen Großformation in den Grenzbereichen von Jazz, Klassik und Progressive Rock eine markante eigene Stimme gefestigt. Hier bricht einer auf – raus aus der Eindimensionalität der Genres. Dabei hat seine Kunst wenig zu tun mit Gunther Schullers Third Stream, der einst akademischsten und improvisationsfernsten Spielart des Jazz. Peukers Musik ist eingängig, vital, facettenreich und alles andere als eine starre Kopfgeburt. Ihm geht es um agile Leichtigkeit, mit der er ein Jazzquintett mit Gitarre, Piano, Altsaxofon, Bass und Schlagzeug mit Viola, Cello und Violine in einer Weise verzahnt, in der das vermeintlich klassische Streichertrio nicht als bloßer Geschmacksverstärker addiert ist, sondern vollkommen gleichberechtigt in die kompositorischen und improvisatorischen Vorgänge eintritt. Sein Großaufgebot agiert und reagiert als verblüffend beweglicher Organismus.

 

Paul Peuker – g/ Comp. ççElisabeth Coudoux – Cello çç Eugen Rolnik - b

Florian Lauer – Drums ççMarius Moritz – Piano çç Maria Reich – Violine

 

Filip Sommer – Viola  ççMark Weschenfelder - sax


Back on track

Ein Spätsommerabend mit Live-Musik!

Donnerstag, 3. September 2020 um 20 Uhr

 

Rüdiger Krause Triomania

 

Rüdiger Krause g, comp, loops, voc

Tobias Fleischer b

Michael Dau dr

 

Rüdiger Krause ist dem CVJM Publikum schon durch seine Konzerte mit Céline Rudolph und Esther Kaiser und durch sein erfolgreiches Solokonzert im Juni 2019 bekannt. Er spielte mit deutschen Musikgrößen wie Günther „Baby“ Sommer, Uschi Brüning, Günther Fischer oder Manfred Krug und erlebte inspirierende Konzerte und Aufnahmen mit Musikern aus Brasilien und Mosambik, aber auch mit Michael Wollny, Carlos Bica, Peter Fulda und Wolfgang Haffner. Für sein aktuelles Album nahm er gemeinsam mit Carla Bley und Steve Swallow in Brooklyn, New York auf. Tobias Fleischer, der bei Mo Blow den Monsterbass spielte und Drummer Michael Dau sind die idealen Partner für die aufregende Klangwelt der Rüdiger Krause Triomania, inspiriert von Carla Bley, Esbjörn Svensson und den späten Beatles.

 

Hörtipp aus den ersten Aufnahmen: < Youtube >

 

Eintritt: 15,00 €

 

Es gibt 1er-, 2er-, 3er- oder 4er-Tickets und sie sind online hier auf www.Live-CV.de oder bei www.Luebeck-Ticket.de erhältlich.

 

Wenn irgend möglich, nutzt bitte diesen Weg für ein Ticket…

 

 



Über uns

Für Informationen zum CVJM Lübeck e. V. besuchen sie uns gerne unter

www.cvjm-luebeck.de.

 

CVJM Lübeck e. V.

Große Petersgrube 11

23552 Lübeck

 

Tel. +49 (0) 451 3999 410

Email: info@cvjm-luebeck.de

 

Öffnungszeiten

Montag bis Sonntag

07:00 Uhr  bis 19:00 Uhr


Konzerte und Abendveranstaltungen beginnen in der Regel um 20:00 Uhr.

 

Für detaillierte Informationen:

 

Tel. +49 (0) 451 3999 410

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